| Arbeiten bin zum 68 1/2. Lebensjahr | |
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Es ist ein Grauen, immer neue Hiobsbotschaften aus Wirtschaft- und Politik für die Bürger. Die Belastungen werden immer höher und scheinen nur auf ihren Schultern abgeladen zu werden. Zwar ist es politisch und wirschaftlich Richtig dem Bürger negative Nachrichten mutig mitzuteilen, deshalb aber nur noch solche zu produzieren. Machen es sich die Herren zu einfach oder gilt es in Wirtschafts- und Politkreisen als Unfein positiv fürs Volk zu agieren, als Stimmen und Stimmungsmache? Renteneintrittsalter mit 68 1/2 Lebensjahren, da die Menschen immer länger leben. Deutschland ist Export- weltmeister und einer der reichsten Staaten der Welt. Seit 150 Jahren gehört es zu den führenden In-dustrieländern. Weil aber das Vermögen nur in wenigen Händen liegt, fehlt es im Binnenmarkt. So kommt aus den letzten Tagen der Vorschlag vom Präsidenten der Bundesbank und des Ministerpräsidenten Jürgen Röttgers (CDU) aus NRW zur öffentlichen Diskussion. Wer solche Vorschläge vorträgt, trägt nicht zum sozialen Frieden in der Gesellschaft bei. Es wird dadurch der Generationenkonflikt weiter an geheizt, wer auf welchen Kosten lebt, Jung oder Alt. Die Jungen haben noch die Zeit für ihren Lebensabend vorzusorgen. Die Älteren haben doch bereits ihren Anteil eingezahlt für die Vorgeneration. Der Bundesarbeitsminister Olaf Scholz(SPD) hält den Vorschlag für Überzogen und bezeichnete ihn als Quatsch. Es passt wohl nicht in die politische Landschaft vor den Bundestagswahlen 2009. Die Wahlverdrossenheit des Volkes ist wahrhaftig hoch genug, was nicht gefördert werden sollte. In liberalen Wirtschafts- und Politkreisen wird bereits diskutiert welchen Berufsgruppen- und Branchen es zumutbar wehre. | |
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